Am Freitag, 7. Dezember 2012 verstarb in Linz Widerstandskämpfer Rudolf Haunschmid, geboren am 27. Mai 1922 in Linz.
Bis zum heutigen Tag darf an der Fassade des Hauses Salzburger Vorstadt 15 in Braunau/Inn keine Gedenktafel angebracht werden.
Die Nummer 2/2012 (4) der Verbandszeitschrift des KZ-Verband/VdA OÖ „Mahnruf Oberösterreich“ ist im Umfang von 12 Seiten erschienen und kann gegen Spende unter unserer E-Mail-Adresse office [ at ] kzverband-ooe.at oder via unser Kontaktformular bestellt werden. So lange der Vorrat reicht Aus dem Inhalt: Braunau/Inn: „Hitlerhaus“ – Schöner Wohnen für Nazis? Volksbefragung: Ende der Wehrpflicht?
In der vergangenen Woche wurde Vilmos Hanti, Präsident der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschisten (FIR) und Präsident des ungarischen antifaschistischen Verbandes MEASZ, von einer Gruppe neofaschistischer Gewalttäter in Budapest überfallen.
Der Bundesverband österreichischer AntifaschistInnen, WiderstandskämpferInnen und Opfer des Faschismus (KZ-Verband/VdA) ernannte den Linzer Widerstandskämpfer Rudolf Haunschmid, der am 27. Mai seinen 90igsten Geburtstag feiern wird, zum Ehrenmitglied.
Am Sonntag, 13. Mai 2012 findet die traditionelle Befreiungsfeier Mauthausen statt. Erstmals dürfen keine Privat-PKW’s zur Gedenkstätte hinauffahren, sondern müssen im Ort Mauthausen parken. Der KZ-Verband/VdA OÖ organisiert eine gemeinsame Busanreise. Um 10 Uhr findet vor der Gedenktafel der 42 am 28. April 1945 ermordeten OÖ. Widerstandskämpfer an der Klagemauer die gemeinsame Gedenkkundgebung pünktlich statt.
Am Mittwoch, 14. März 2012 verstarb in Steyr Widerstandskämpfer Max Petek, geboren am 22. September 1913. Max Petek wurde 1942 im Zuge der Verhaftungswelle gegen die kommunistische Widerstandsorganisation Steyr festgenommen und schließlich zu 5 Jahren Zuchthaus verurteilt, viele seiner Mitstreiter wurden hingerichtet. Seit der Gründung Mitglied des KZ-Verbands OÖ, übte er viele Jahre die Funktion
Hans Maršálek wurde am 19. Juli 1914 in Wien geboren. Seine Eltern stammten aus dem Böhmerwald. Nach dem Besuch der tschechischen Schule in Wien absolvierte Maršálek eine Lehre als Schriftsetzer. Sein politisches Engagement begann schon früh, er war bei der „Sozialistischen Arbeiterjugend“ aktiv tätig,
In Kooperation mit dem Institut des Vétérans – Institut National des Invalides de Guerre, Anciens Combattants et Victimes de Guerre, Bruxelles hat die Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) eine „Landkarte der Lager und anderer Nazi-Haftstätten“ im Format A0 erstellt.
