Anlässlich des Jahrestags der Okkupation und Annexion Österreichs (12. März 1938) fand am 12. März 2025 eine Gedenkkundgebung der Arbeitsgemeinschaft der NS-Opferverbände und Widerstandskämpfer/innen OÖ im Gedenken an die österreichischen Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer sowie die Opfer des Faschismus beim Denkmal der Opferverbände am Bernaschekplatz in Linz-Urfahr statt.

Bei der Kundgebung konnten als Vertreter der Stadt Linz Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) und die Gemeinderätinnen Sarah Fechter (SPÖ), Beate Gotthartsleitner (SPÖ), Gerlinde Grünn (KPÖ), Karin Leitner (SPÖ) sowie Gemeinderat Michael Roth-Schmida (KPÖ) begrüßt werden. Nationalratsabgeordneter Roland Baumann (SPÖ) nahm ebenfalls teil. Die Gedenkfeier wurde musikalisch von BettyRossa & Kapelle würdig umrahmt.

Die Landesvorsitzenden der in der „Arbeitsgemeinschaft der NS-Opferverbände und Widerstandskämpfer/innen OÖ“ zusammenarbeitenden drei Opferverbände „Bund sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus & aktiver Antifaschisten OÖ“ – Samuel Puttinger – , der „ÖVP Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich OÖ“ – Dr. Marcus Zimmerbauer – und des „Landesverband Oberösterreich der AntifaschistInnen, WiderstandskämpferInnen und Opfer des Faschismus (KZ-Verband/VdA OÖ)“ – Harald Grünn – sprachen Worte des Gedenkens. Die Hauptrede hielt der Bürgermeister der Stadt Linz, Dietmar Prammer.

Im Anschluss an die Kranzniederlegungen ehrten die Teilnehmer mit Blumen am Denkmal die Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer, die den in der Moskauer Deklaration der Alliierten von 1943 vom österreichischen Volk geforderten eigenen Beitrag Österreichs zu seiner Befreiung erbrachten.