
Presseaussendung des KZ-Verband/VdA OÖ – 09.02.2026
KZ-Verband/VdA OÖ: Andenken an Laakirchner Widerstandskämpfer muss bewahrt werden
Die Stadt Laakirchen gehört zu jenen Städten und Gemeinden in Österreich, in denen mutige Bürgerinnen und Bürger Widerstand gegen den Hitler-Faschismus geleistet haben. Sie setzten sich unter großen persönlichen Risiken für Freiheit, Demokratie und die Befreiung Österreichs ein.
Nach der Befreiung 1945 waren die politisch Verantwortlichen in Laakirchen zu Recht stolz auf diesen Mut. Als sichtbares Zeichen des Gedenkens wurde im Park beim Hauptplatz ein Denkmal-Ensemble errichtet: das Kriegerdenkmal sowie ein vier Meter hoher Pfeiler mit Gedenktafel, Kranzkonsole und Opferschale für die ermordeten Widerstandskämpfer.
Die Namen auf der Gedenktafel sind die Namen von Gemeindebürgern aus Laakirchen. Männer, die in ihrem unmittelbaren Umfeld und in ihren Betrieben mutig gegen das NS-Regime aufgetreten sind. Acht der neun genannten Widerstandskämpfer waren Teil der oberösterreichweit aktiven sogenannten „Welser Gruppe“, die vor allem in Industriebetrieben organisiert war – in Laakirchen insbesondere in der Papierfabrik Steyrermühl. Diese Männer leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur Befreiung Österreichs, wie sie in der Moskauer Deklaration von 1943 von den Alliierten ausdrücklich eingefordert wurde. Sie haben ihr Leben für die Freiheit unseres Landes gegeben.
Es ist daher mehr als berechtigt, dass diesen Laakirchner Widerstandskämpfern würdevoll und an einer öffentlich sichtbaren Stelle im Stadtzentrum gedacht wird.
Über Jahrzehnte hinweg war das ein gemeinsames Bekenntnis der gewählten Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter. Im Herbst 2023 erfuhren wir von Plänen zur Umgestaltung des Parks und setzten uns umgehend mit dem SPÖ-Bürgermeister Fritz Feichtinger von Laakirchen in Verbindung. Es gab mehrere Gespräche und auch mündliche Zusagen des SPÖ-Bürgermeisters von Laakirchen, die genau nichts wert waren.
SPÖ-Bürgermeister Fritz Feichtinger weigert sich nun seit Monaten beharrlich, mit dem KZ-Verband/VdA OÖ und den Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen OÖ über die Pläne zum Denkmal der Laakirchner Widerstandskämpfer zu sprechen. In der Zwischenzeit versucht der SPÖ-Bürgermeister, bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 24. Februar 2026 Fakten zu schaffen.
Der KZ-Verband/VdA Oberösterreich hat sich dieser Tage mit einer zweiseitigen Postwurfsendung mit dem Titel „Das Mahnmal für den antifaschistischen Widerstand muss sichtbar bleiben!“ an die Laakirchner Bevölkerung gewandt.
„Es ist unerträglich, wie ein sozialdemokratischer Bürgermeister meint, mit dem Andenken an Laakirchner Widerstandskämpfer, die ihr Leben im Kampf um ein freies Österreich gaben, umgehen zu können“, so der Landesvorsitzende des KZ-Verband/VdA Oberösterreich, Harald Grünn.
Presseaussendung des KZ-Verband/VdA OÖ – 09.02.2026
Februar 25, 2026
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